Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr
14.08.2007
Modernste Sicherheitsausrüstung für neue Lkw (Zuschrift zu Stuttgarter Nachrichten vom 14.08.2007, Tagesthema)
Der Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes e.V. begrüßt das Ansinnen der Landesregierung, sich beim Bund für eine europaweite Ausrüstungspflicht von schweren Lkw mit modernster Sicherheitstechnik einzusetzen. „Dieser Vorstoß deckt sich mit unserer Forderung, Spur- und Bremsassistenten, Abstandswarner und elektronische Stabilitätsprogramme bei Neufahrzeugen europaweit „in Serie“ zu bringen“, so Wolfgang Langenberger, Verbandsvorsitzender des V.V.Württemberg.
Während gerade der elektronische Fahrspurassistent bis vor kurzem noch nicht ausgereift war und in der Praxis - insbesondere in Baustellen und auf Landstraßen - oft zu „Fehlalarm“ führte, ist die neue Generation deutlich verbessert. Häufige Fehlalarme hatten in der Vergangenheit große Akzeptanzprobleme bei den Fahrern zur Folge; oft wurde der Assistent daher während der Fahrt ausgeschaltet. Nun hingegen werden neue Fahrzeuge in Deutschland zunehmend mit dem verbesserten System ausgerüstet.
„Der Praxistest ist bestanden. Nun brauchen wir eine europaweit vorgeschriebene Ausrüstungspflicht von Neufahrzeugen mit gleichen Standards für alle, die Wettbewerbsverzerrungen vermeidet.“, so Langenberger. „Außerdem erwarten wir deutliche Kostensenkungen bei Serienausstattungen gegenüber den derzeit sehr teuren Sonderausstattungen.“
„Das Transportgewerbe ist bereit, aktiv an der von der EU angestrebten Halbierung der Verkehrsopferzahlen mitzuwirken. Die flächendeckende Einführung modernster Sicherheitstechnik für Lkw-Neufahrzeuge wäre ein wichtiger Meilenstein.“, so Langenberger.
Ebenfalls unter Verkehrssicherheitsaspekten bitten wir die Landesregierung dringend, sich auch für mehr Lkw-Parkflächen entlang der Autobahnen zu engagieren. Die hier herrschenden derzeitigen Zustände und der Mangel an Parkraum hat ein Maß erreicht, das gesundheits- und verkehrsgefährdend ist. Hier benötigen wir dringend Abhilfe, damit unsere Fahrer ihre Fahrt nach der Pause gut erholt fortsetzen können, ergänzt Langenberger (s. hierzu Presseerklärung vom 14. Mai 2007, www.vv-wuerttemberg.de).
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