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Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr
09.11.2007
Lokführerstreik im Güterverkehr bringt keine Versorgungsengpässe für die Zivilbevölkerung
Der BGL sieht durch die Lokführerstreiks im Güterverkehr keine flächendeckenden Versorgungsengpässe auf die Zivilbevölkerung zukommen. Der Lkw-Anteil im Bereich der Handelslogistik ist so hoch, dass die Bundesbürger sich nicht wegen Lokführerstreiks leeren Regalen gegenübersehen werden. Der Anteil des Lkw bei der Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft beträgt ohnehin mehr als 80 % bei der Tonnage und rund 70 % bei den tonnenkilometrischen Leistungen. Allerdings erwartet der BGL eine „wenig komfortable“ Situation im Bereich logistischer Ganzzugverkehre und im Kombinierten Verkehr. Einige Branchen seien in logistischen Teilsegmenten sehr stark bahnabhängig. Diese Feststellung gilt im besonderen Maß für die Chemie- und Stahlindustrie, aber auch für die Automobilindustrie in bestimmten Segmenten – z.B. Züge für den Abtransport von Neufahrzeugen und Ganzzüge zwischen europäischen Fertigungsstätten. Auch Seehafenhinterlandverkehre mit Containern sind in sehr starkem Maße schienenabhängig.
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