| |
Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr
04.12.2008
Mauterhöhung um 40% bis 90% richtet Desaster im mittelständischen Transportgewerbe an
Drei Wochen vor der zum 01.01.2009 von der Bundesregierung beschlossenen Mauterhöhung zeichnen sich die desaströsen Auswirkungen auf die mittelständische Transportlogistikunternehmen ab. Auf Grund der schwierigen Marktlage haben sich einige Unternehmen bereits definitiv dazu entschieden, ihren Betrieb aufzugeben. Darüber hinaus planen viele Unternehmen ein Zurückfahren ihrer Kapazitäten um 10% bis 30%. Dies bleibt nicht ohne Folgen auf die Beschäftigten im Transportgewerbe. Viele Mitarbeiter bekommen derzeit ihre Kündigungsschreiben. „Der Mittelstand stirbt in diesem Land politisch weiter unspektakulär“, meint dazu BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Karlheinz Schmidt. Während Banken und Großindustrie nach wenigen Tagen einen umfangreichen Schutzschirm erhalten, wird das mittelständische Transportgewerbe mit einer staatlich verordneten Mautinflation belastet, die historisch gesehen, aber auch im europaweiten Vergleich, ihresgleichen sucht.
Bundeskanzlerin Merkel hat dieses mautbedingte Existenzvernichtungsprogramm für das deutsche Transportlogistikgewerbe nicht verhindert und das Gesetzgebungsverfahren durch Bundesregierung und Bundesrat gepeitscht. Betroffene Mitarbeiter und Unternehmer, die jetzt ihre Existenz und ihren Arbeitsplatz verlieren, werden dies im Wahljahr nicht vergessen.
<< Zu den Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr 2008
|
 |