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Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr
23.06.2009
BAG: Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2008
Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG)
hat den Bericht „Marktbeobachtung Güterverkehr – Jahresbericht 2008“
herausgegebenen.
Danach wuchs die Verkehrsleistung
des Güterverkehrs in Deutschland 2008 gegenüber 2007 (ohne Berücksichtigung
der ausländischen Lkw) um 0,3 %, die Transportmenge um 1,5 %. Jedoch war das
zweite Halbjahr deutlich schwächer als das erste. Die Verkehrsleistung deutscher
Lkw stieg um 0,4 % (= 1,1 Mrd. tkm), die transportierte Menge um 1,6 %. Bei den
deutschen Lkw war im gewerblichen Verkehr insgesamt ein Rückgang der Verkehrsleistung
um 0,9 % zu verzeichnen, der Werkverkehr legte um 5,7 % zu. Bei den nach Entfernungsbereichen
unterteilten Verkehren war die Entwicklung im Fernverkehr mit -0,5 % am
schwächsten. Der Regionalverkehr stieg um 1,8 %, der Nahverkehr sogar um 4,3 %.
Das Wachstum im Straßengüterverkehr war nach Feststellungen des BAG nahezu
ausschließlich durch den Werkverkehr bedingt, der die im Jahre 2008 noch gute
Baukonjunktur für sich nutzen konnte. Konjunkturbedingt war der
grenzüberschreitende Verkehr von Rückgängen gekennzeichnet. Das BAG berichtet
von einer erheblichen Belastung der Ertragslage für einen stark wachsenden
Anteil der Transportunternehmen verursacht durch die Kostensteigerungen in den
ersten drei Quartalen 2008 sowie den ab 4. Quartal 2008 einsetzenden Rückgang
der Beförderungsaufträge und -entgelte als Folge der Wirtschaftskrise. Durch
den krisenbedingten Auftragsrückgang, tendenziell sinkende Beförderungsentgelte
und häufig nicht vollständig weiterbelastbare Kosten – am gravierendsten
erweist sich hier die nicht vollständige Übernahme der Mautkostenerhöhung durch
die Kunden – setzte sich diese Entwicklung auch im 1. Quartal 2009 fort. Die
drängenden Probleme hätten sich, so das BAG, für viele Unternehmen des
gewerblichen Straßengüterverkehrs als existenzbedrohend entwickelt.
Der vollständige Marktbericht des BAG kann in der Verbandsgeschäftsstelle
(Fax : 0711/42 38 10; Mail: info@vv-wuerttemberg.de )
angefordert werden.
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