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Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr
08.09.2009
Südwestindustrie 27 Prozent weniger Aufträge Aber Anzeichen einer Stabilisierung
Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge der Südwestindustrie preisbereinigt im Juli 2009 im Vorjahresvergleich wie bereits in den Vormonaten wiederum stark zurück ( ‑ 27 Prozent). Damit erhielt die Industrie bereits den 15. Monat in Folge weniger Aufträge als im Vorjahr. Der Nachfrageeinbruch fiel zuletzt jedoch geringer aus als noch zu Jahresbeginn. Die Inlandsbestellungen brachten im Juli 2009 ein Minus von 26 ½ Prozent in die Auftragsbücher. Etwas stärker fiel der Nachfrageausfall beim Auslandsgeschäft aus. Hier blieben die Bestellungen um 27 ½ Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Im Vormonatsvergleich stiegen die Auftragseingänge der Industrie im Juli um 6 Prozent und damit den dritten Monat in Folge an. Die Nachfrageimpulse kamen diesmal ausschließlich aus dem Inland. Zu berücksichtigen ist, dass diese Entwicklung nach wie vor auf einem relativ niedrigen Niveau erfolgt und der Juli kalenderbedingt drei Arbeitstage mehr hatte als der Vormonat. Insgesamt scheint aber nach dem scharfen Absturz die Talsohle erreicht zu sein und eine gewisse Stabilisierung einzutreten. Wie nachhaltig sich die aktuelle Stabilisierungstendenz erweisen wird, bleibt jedoch abzuwarten.
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