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Verbandsnachrichten Güterkraftverkehr

02.11.2009
DIW-Wegekostenberechnung zeigt: Pkw und Lkw decken ihre Wegekosten

Nach 10 Jahren hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des BGL., des ADAC und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) seine Wegekostenberechnungen für die Verkehrsträger Straße und Schiene aktualisiert. Insgesamt flossen dem deutschen Staat im Jahr 2007 Wegeeinnahmen aus dem Straßenverkehr in Höhe von 47,2 Mrd. EUR zu. Der Löwenanteil entfiel auf gezahlte Energiesteuern (35,0 Mrd. EUR), hinzu kamen Kfz-Steuereinnahmen von den Straßennutzern in Höhe von 8,9 Mrd. EUR und Mauteinnahmen von 3,3 Mrd. EUR. Damit konnten die entstandenen Wegekosten (Abschreibungen, kalkulatorische Zinsen und laufende Kosten) in Höhe von 31,7 Mrd. EUR mehr als gedeckt werden. -Bei der Schiene standen Wegeeinnahmen durch Trassenentgelte in Höhe von 4,5 Mrd. EUR und gezahlten Energie- und Stromsteuern (0,4 Mrd. EUR) Wegekosten in Höhe von 10,6 Mrd. EUR gegenüber. Die neue DIW-Berechnung macht deutlich, dass weder im Personen- noch im Güterverkehr auf der Straße Diskussionen über zusätzliche Belastungen der Nutzer mit Verweis auf die Deckung von Wegekosten gerechtfertigt sind. Selbst ausländische Fahrzeuge deckten – trotz Zunahme der „Grauimporte“ von im Ausland getankten Treibstoffen nach Deutschland – ihre Wegekosten bei den Pkw zu fast 90 Prozent, bei den Lkw dank Lkw-Maut zu über 50 Prozent.

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