BGL Süd zu Verhältnissen an den Autobahnraststätten in Zeiten von Corona: Bitte keine Goldgräbermentalität!

Mindestanforderungen an Hygiene und Verpflegungsstandards zu sozialverträglichen Preisen müssen erfüllt werden!

Angesichts der jetzt erfolgten Schließung der Gastronomiebereiche an den deutschen Autobahnraststätten appellieren die im BGL-Süd Verbund tätigen Verbände VVW, VVB und LBT eindringlich an den Betreiber Tank und Rast, die in Zeiten von Corona ohnehin bis zum Limit geforderten Brumm-Fahrerinnen und Fahrer nicht im Regen stehen zu lassen. Wie der LBT am heutigen Freitag selbst vor Ort erfahren musste, gibt es zwar an den Tankstellen eine Grundversorgung mit Snacks und belegten Brötchen, diese allerdings zu einem Preis von Euro 3,95 für ein belegtes Brötchen aufwärts! Dazu kommen dann jeweils noch Getränke.„Da stellen sich zwei Fragen: Erstens, wie sollen unsere Fahrerinnen und Fahrer nach einer mehrstündigen Tour so satt werden? Und zweitens, will hier jemand mit der aktuellen Lage den schnellen Euro herausschlagen?“ so die Verbände. Außerdem musste festgestellt werden, dass leider nicht an allen Tank und Rast-Anlagen die Toiletten und Duschen geöffnet sind. „Auch hier erwarten wir von Tank und Rast bzw. Sanifair eine unverzügliche Nachbesserung“, so die die BGL Süd-Verbände. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer halten in diesen schwierigen Zeiten Europa am Laufen. Sie verdienen deshalb nicht nur, aber insbesondere jetzt eine bevorzugte Behandlung an den Autobahnraststätten. Wir appellieren deshalb sehr herzlich, aber auch eindringlich an Tank und Rast, in diesen dramatischen Zeiten Solidarität mit unserem Fahrpersonal zu zeigen. Es müsste doch möglich sein, zum Beispiel nur zwei warme Standardmenüs, davon eines vegetarisch, pro Tag zusammen mit einem Getränk zu sozialverträglichen Preisen anzubieten“. An den Bundesverkehrsminister geht die Bitte, hier notfalls einen krisenbedingten, befristeten Zuschuss zu leisten. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer werden es Ihnen danken“ meint der BGL-Süd-Verbund.